Du möchtest Wavelog nutzen, hast aber keinen eigenen Server oder einfach keine Lust, für dein Logbuch zusätzlich Linux, Webserver und Datenbank zu administrieren? Ich stelle meine Wavelog-Installation auf DA6IT.de ab sofort auch anderen Funkamateuren kostenfrei zur Verfügung. Eine DARC-Mitgliedschaft ist dafür nicht erforderlich.
Für Funkamateure entstehen keine Hosting-Kosten.
Die Nutzung ist nicht an eine DARC-Mitgliedschaft gebunden.
Wavelog einfach im Browser verwenden, ohne selbst die Infrastruktur zu betreiben.
Wavelog sollte nicht am fehlenden Server scheitern
Wavelog ist für mich eines der spannendsten webbasierten Logbücher im Amateurfunk. Es kann QSOs zentral sammeln, bestehende ADIF-Logs importieren, Statistiken und Karten anzeigen und sich in viele typische Workflows rund um digitale Betriebsarten und externe Logging-Programme einfügen. Die Software selbst ist Open Source – für eine eigene Installation braucht man trotzdem eine passende Umgebung.
Wer ohnehin Server, Container und Datenbanken betreibt, bekommt das problemlos hin. Aber nicht jeder Funkamateur möchte zusätzlich zum Hobby noch Systemadministrator für sein Logbuch sein. Updates, Backups, PHP, Datenbank, Webserver, Zertifikate und Betriebssystem gehören dann plötzlich ebenfalls zum Alltag, obwohl man eigentlich einfach nur funken und seine QSOs sauber erfassen möchte.
Genau diese Lücke möchte ich mit dem Wavelog Hosting auf DA6IT.de schließen. Wenn du keinen eigenen Server hast, keine passende Hosting-Umgebung zur Verfügung steht oder du Wavelog einfach erst einmal ausprobieren möchtest, kannst du dir bei mir einen kostenlosen Zugang erstellen und meine Instanz mitbenutzen.
Ein grandioses Open-Source-Logbuch für den Amateurfunk
Wavelog ist ein modernes, webbasiertes und selbst gehostetes Logbuch für Funkamateure. Statt deine QSOs nur in einem lokalen Programm auf einem einzelnen Rechner zu speichern, kann Wavelog zur zentralen Heimat deines gesamten Logbuchs werden. Du greifst einfach mit dem Browser darauf zu, kannst mehrere Stationsstandorte verwalten, ADIF-Dateien importieren, Verbindungen auswerten und externe Programme über Schnittstellen anbinden.
Dabei geht Wavelog weit über das reine Speichern von Rufzeichen, Rapport und Frequenz hinaus. Es bietet umfangreiche Statistiken und Karten, Auswertungen für DXCC, Grids und weitere Gebiete, QSL-Verwaltung sowie die Anbindung an Dienste wie LoTW, eQSL oder QRZ.com. Dazu kommen unter anderem ein integrierter DX-Cluster, Contest-Funktionen, APIs und Multi-User-Möglichkeiten, die gerade für Clubstationen oder gemeinsam genutzte Stationen spannend sind.
Was Wavelog für mich besonders macht: Hinter dem Projekt stehen Funkamateure, die ein freies, nicht kommerzielles Open-Source-Werkzeug für andere Funkamateure entwickeln. Die Oberfläche bleibt angenehm übersichtlich, während unter der Haube erstaunlich viele Funktionen stecken. Für mich ist Wavelog deshalb eines der stärksten Werkzeuge, wenn das eigene Logbuch nicht nur irgendwo gespeichert, sondern wirklich zum zentralen Bestandteil der Station werden soll.
Wenn du Wavelog erst einmal genauer kennenlernen möchtest, findest du auf den offiziellen Seiten viele weitere Informationen. Dort kannst du dir die Funktionen ansehen, die Dokumentation lesen oder direkt einen Blick in den Quellcode werfen.
Eine DARC-Mitgliedschaft ist nicht notwendig
Immer wieder wird nach Wavelog ohne DARC gesucht. Einige Funkamateure kennen Wavelog aus Vereins- oder Verbandsumgebungen und gehen deshalb davon aus, dass für die Nutzung zwangsläufig eine Mitgliedschaft erforderlich ist. Für mein Angebot auf DA6IT.de gilt das ausdrücklich nicht.
Die Wavelog-Instanz wird von mir privat und unabhängig betrieben. Du kannst deshalb auch dann einen Wavelog Account erstellen und verwenden, wenn du kein DARC-Mitglied bist. Das soll bestehende Angebote nicht ersetzen, sondern eine weitere unkomplizierte Möglichkeit schaffen, mit Wavelog zu starten.
Genauso willkommen sind natürlich DARC-Mitglieder, die aus anderen Gründen keine eigene Installation betreiben möchten. Entscheidend ist nur, dass du Wavelog für den Amateurfunk nutzen möchtest – nicht, welchem Verband du angehörst.
So erstellst du deinen Wavelog Account
Die Anmeldung habe ich bewusst möglichst einfach gehalten. Du musst keinen Server konfigurieren und auch keine Wavelog-Installation anlegen. Dein Benutzerkonto wird zentral erstellt und anschließend für die Anmeldung bei Wavelog verwendet.
Account erstellen
Öffne die kostenlose Registrierung und lege deinen persönlichen Account an. Dieser Account ist anschließend dein zentraler Zugang.
Wavelog öffnen
Nach der Registrierung gehst du auf wavelog.da6it.de und nutzt dort die zentrale Anmeldung. Du musst kein zweites, separates Wavelog-Passwort pflegen.
Stationsstandort einrichten
Trage dein Rufzeichen, QTH, deinen Locator und die Angaben zu deinem Stationsstandort ein. Wavelog benötigt diese Informationen unter anderem für das Logging, Entfernungsberechnungen und Statistiken.
Log importieren oder loslegen
Wenn du bereits ein elektronisches Logbuch besitzt, exportierst du es als ADIF und importierst die Datei in Wavelog. Alternativ startest du einfach mit deinem nächsten QSO.
Deine bisherigen QSOs kannst du mitnehmen
Du musst nicht wieder bei null anfangen. Nahezu jede verbreitete Amateurfunk-Loggingsoftware kann Kontakte als ADIF exportieren. Diese Datei lässt sich anschließend in Wavelog importieren und wird damit zur Grundlage deines neuen Online-Logbuchs.
Das ist auch dann interessant, wenn bereits viele Jahre Funkbetrieb zusammengekommen sind. Der Wechsel hängt nicht an einem proprietären Format: ADIF ist im Amateurfunk der übliche Austauschweg zwischen unterschiedlichen Logging-Anwendungen.
Wavelog als zentrales Logbuch
Richtig praktisch wird Wavelog, wenn mehrere Programme dasselbe zentrale Logbuch versorgen. Je nach verwendeter Software können QSOs automatisch oder über entsprechende Schnittstellen an Wavelog übertragen werden. Dadurch entfällt das doppelte Eintragen derselben Verbindung.
Auch in meinen eigenen Projekten spielt Wavelog genau diese Rolle. Der DA6IT.de Wavelog Offline Logger kann beispielsweise zunächst komplett lokal loggen und die QSOs später mit Wavelog synchronisieren. Der gehostete Wavelog Account kann damit die zentrale Stelle sein, während du beim eigentlichen Funkbetrieb trotzdem flexibel bleibst.
Unterwegs offline loggen und später mit Wavelog synchronisieren
Gerade bei portablem Funkbetrieb, POTA, SOTA, Fielddays oder an Standorten ohne zuverlässige Internetverbindung ist ein reines Online-Logbuch nicht immer ideal. Genau dafür gibt es meinen DA6IT.de Wavelog Offline Logger für Windows, Linux und macOS. Die QSOs werden zunächst lokal gespeichert und können später, sobald wieder eine Verbindung vorhanden ist, mit Wavelog synchronisiert werden.
So bleibt Wavelog dein zentrales Online-Logbuch, während du beim eigentlichen Funkbetrieb nicht von einer Internetverbindung abhängig bist. Das kostenlose Wavelog Hosting und der Offline Logger sind zwei eigenständige Projekte, ergänzen sich aber sehr gut zu einem flexiblen Workflow für zu Hause und unterwegs.
Einfach Wavelog nutzen, statt erst Infrastruktur aufzubauen
Das kostenlose Wavelog Hosting richtet sich vor allem an Funkamateure, die Wavelog verwenden möchten, aber keinen eigenen Server betreiben wollen oder können. Das kann ein Einsteiger sein, der sein erstes digitales Logbuch sucht, genauso wie ein erfahrener Operator, der bislang lokal geloggt hat und seine QSOs künftig zentral im Browser verfügbar haben möchte.
Auch für portable Aktivitäten, mehrere Rechner oder unterschiedliche Logging-Programme ist ein zentraler Wavelog Account praktisch. Statt auf jedem Gerät einen separaten Datenbestand zu pflegen, kann Wavelog als gemeinsame Online-Basis dienen. Bestehende Logs lassen sich per ADIF übernehmen und neue QSOs können – abhängig von der verwendeten Software – direkt an Wavelog geschickt werden.
Du brauchst dafür keine Kenntnisse in Docker, Linux, MySQL oder Webhosting. Genau das ist der Punkt: Das technische Fundament soll im Hintergrund bleiben, damit du dich auf Amateurfunk und Logging konzentrieren kannst.
Das Wavelog Hosting ist für Funkamateure kostenfrei
Für die Nutzung meiner Wavelog-Instanz berechne ich keine Hosting-Gebühr. Ich betreibe die Infrastruktur für meine eigenen Amateurfunk- und IT-Projekte ohnehin und möchte einen Teil davon der Community zur Verfügung stellen.
Das Angebot ist privat betrieben. Es gibt deshalb keinen kommerziellen Hostingvertrag und keine garantierte SLA. Natürlich versuche ich trotzdem, Wavelog zuverlässig zu betreiben und die Umgebung vernünftig aktuell zu halten. Der Dienst sollte aber als privates Community-Angebot verstanden werden und nicht als bezahltes Business-Hosting.
Außerdem handelt es sich nicht um einen offiziellen Dienst des Wavelog-Projekts oder des DARC. Wavelog bleibt das eigenständige Open-Source-Projekt; DA6IT.de stellt lediglich die Server-Umgebung und den Zugang zu dieser Installation bereit.
Was du nach der ersten Anmeldung einrichten solltest
Nach dem ersten Login lohnt es sich, zunächst den eigenen Stationsstandort sauber anzulegen. Rufzeichen, Locator und QTH bilden die Grundlage dafür, dass Entfernungen, DXCC-Auswertungen und viele weitere Funktionen korrekt arbeiten. Wenn du unter verschiedenen Rufzeichen oder von mehreren Standorten arbeitest, kannst du diese später entsprechend getrennt organisieren.
Danach kannst du entweder ein bestehendes ADIF importieren oder direkt den ersten neuen Kontakt erfassen. Wer WSJT-X, einen externen Logger oder eine andere kompatible Software nutzt, kann sich anschließend mit den jeweiligen Schnittstellen beschäftigen. Für den Einstieg ist das aber nicht nötig: Wavelog funktioniert auch ganz klassisch direkt im Browser.
Wenn du Wavelog zunächst nur testen möchtest, spricht ebenfalls nichts dagegen. Ein Account ist schnell erstellt und du kannst dir in Ruhe ansehen, ob das Konzept eines zentralen webbasierten Logbuchs zu deinem eigenen Funkbetrieb passt.
Du möchtest Wavelog ausprobieren?
Erstelle kostenlos deinen Account, melde dich an und richte deine Station ein. Kein eigener Server und keine DARC-Mitgliedschaft notwendig.

